Johanna Sophia Baader

Die gebürtige Münchnerin studierte zunächst abstrakte Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Klasse von Erwin Bohatsch, dann Operngesang (jugendlich-dramatischer Sopran) bei Mezzosopranistin Christina Baader und am  Prayner Konservatorium bei Prof. Maksimilijan Cencic. Musikalisch bleibt sie dem klassischen Gesang verbunden; unter anderem in ungewöhnlicher, experimentellerer Zusammenarbeit zum Beispiel mit Ventil Records (Peter Kutin, Florian  Kindlinger, Katharina Ernst, Michael Lahner, Conny Zenk) beim A l´Armé Festival und dem Jazzfestival Saalfelden, sowie dem Impulstanz Festival Wien.
Doch ihr Werdegang als Opernsängerin nahm eine unerwartete Wendung, als sie eine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Franz-Xaver Mayr begann und in vielen Produktionen als Schauspielerin unter seiner Regie zu sehen war (Schauspielhaus Wien, Schauspielhaus Graz, Festspiele Gmunden, Landestheater Niederösterreich, Deutsches Theater Berlin). Seitdem ist sie als freie Schauspielerin tätig. 2025 war sie in „Auf der gelben Straße“ nach Veza Canetti am Theater Hamakom in Kooperation mit GLITCH Performances (Regie: Blanka Radoczy, Dramaturgie: Anna Laner) zu sehen, in „Der geflügelte Froschgott“ von Ingrid Lausund (Regie: FX Mayr) am Deutschen Theater Berlin und in „14.000 Kilo“ am Kosmos Theater Wien unter der Regie von Maria Sendlhofer. 2026 spielte sie am Theater in der Drachengasse in „Staatsfragmente. Ein Königsmärchen“ von Kiki Miroslava Svolikova unter der Regie von Valerie Voigt und war auch für die Musik des Abends verantwortlich. Im Mai 2026 ist sie am Schauspielhaus Salzburg in „Der Fiskus“ (Regie: Verena Holztrattner) zu sehen.

Fotocredit: Marthe Lola Deutschmann

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