Alex Kapl, geboren 1997 in Wels (Oberösterreich), wuchs in Belgrad und Italien auf. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Bereits im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Klavierspiel und wurde mehrfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. 2015 erhielt er das Dr. Josef Ratzenböck-Stipendium des Landes Oberösterreich. 2020 war er am Burgtheater Wien in der Bühnenadaption von Kriegerin (Regie: Anja Sczilinski) zu sehen. Während seines Studiums arbeitete er unter anderem mit Wolfram Koch, Werner Wölbern und Susanne Wolff zusammen und gastierte am Hessischen Landestheater Marburg in Kokoro (Regie: Schirin Khodadadian). Von 2021 bis 2023 war er Stipendiat der Liesel und Gisela Christ-Stiftung Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt Mehrsprachigkeit. Seit der Spielzeit 2024/25 steht er am Theater in der Josefstadt in Arthur Schnitzlers Das weite Land (Regie: Janusz Kica) auf der Bühne. Bei den Festspielen Reichenau war er im Sommer in der Produktion Hiob (Regie: Alexandra Liedtke) zu erleben. Neben seiner Theaterarbeit ist Alex Kapl regelmäßig in Film und Fernsehen präsent. Im Tatort: Murot und das Paradies (Regie: Florian Gallenberger) spielte er an der Seite von Ulrich Tukur. Zuletzt stand er für Ulrike Ottingers Kinofilm Die Blutgräfin, der auf der Berlinale seine Weltpremiere feierte, vor der Kamera.
Fotocredit: Nils Schwarz
ALEX KAPL (Gast)