Schauspielhaus Salzburg
 

SALONGESPRÄCH MIT RUDOLF FREY

Der Freundeskreis des Schauspielhaus Salzburg
lädt ein zum Salongespräch mit Regisseur Rudolf Frey


UNGEDULD DES HERZENS
Thomas Jonigk nach dem Roman von Stefan Zweig

TERMIN
Do, 2. Februar 2017, 19:00 Uhr, Studio

ANMELDUNG ZUM SALONGESPRÄCH UNTER:
office@schauspielhaus-salzburg.at
Tel.: +43 662 8085 85

1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Der junge Leutnant Hofmiller ist zum ersten Mal Gast bei Herrn von Kekesfalva, dem wohlhabendsten Mann in der ganzen Umgebung. Als Hofmiller die Tochter des Hauses zum Tanz auffordert, begeht er einen schrecklichen Fauxpas, denn Edith ist gelähmt. Der junge Leutnant ist beschämt, zugleich treibt ihn die Angst vor Spott und Ausschluss aus der guten Gesellschaft. Voll schlechtem Gewissen kehrt er am nächsten Tag zurück mit einem Strauß Rosen – von nun an kommt er jeden Tag zu Kekesfalvas. Schnell werden seine Besuche von Edith missverstanden. Das junge Mädchen wird tagein tagaus mit neuen Therapien gequält, ständig ist sie umgeben von Beschönigung und Mitleid.
Hofmillers Avancen verändern ihr Leben. Ihre Schwärmerei wird Liebe, Wahn – zum Einzigen, woran sich die Lahme klammern kann. Sie lässt ihn nicht mehr los, kontrolliert ihn und macht ihm Vorwürfe, wenn er auch nur einen einzigen Tag nicht bei ihr erscheint. Und Hofmiller? Was empfindet er wirklich für Edith? Warum besucht er immer wieder das traurige, reiche Mädchen? Aus Mitleid? Aus Feigheit? Aus Liebe? Argwöhnisch betrachtet Frau Engelmayer, Ediths seltsame Gesellschafterin, die Entwicklung. Unbarmherzig kommentiert sie von ihrem Klavier aus den Fortgang der Ereignisse und sieht dabei nicht nur den Ersten Weltkrieg voraus, sondern auch die persönliche Tragödie, die sich anbahnt.

Regie: Rudolf Frey
Mit: Matthias Hinz, Olaf Salzer, Kristina Kahlert, Alexandra Sagurna, Theo Helm, Christiane Warnecke
 

Termine


SALONGESPRÄCH "Ungeduld des Herzens"




Do. 02.02.
19:00
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