Schauspielhaus Salzburg
DER SCHÜLER GERBER
 

DER SCHÜLER GERBER

von Friedrich Torberg, für die Bühne bearbeitet von Felix Mitterer

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Regie: Harald Fröhlich
Ausstattung: Agnes Hamvas
Premiere: Mo. 30. September 2019, Saal Mittelgang
Spieltermine bis 23. Oktober 2019
Dauer: 1:40 Stunden, keine Pause
ab 14 Jahren


Illustration: Philipp Pontzen

DER SCHÜLER GERBER

In seinem letzten Schuljahr bekommt Kurt Gerber einen neuen Klassenvorstand, den gefürchteten „Gott Kupfer“. Schüler wie Gerber – intelligenter, rebellischer und reifer als die anderen – sind Kupfer ein Dorn im Auge. Von Beginn weg kündigt er an, er werde Gerber brechen. Doch der Junge will nicht glauben, dass eine einzelne Person Einfluss auf seine schulische Laufbahn, ja sogar auf sein Leben nehmen kann. Er tritt mit jugendlichem Aufbegehren den Schikanen des Lehrers entgegen, schließlich hat er nur noch ein Jahr bis zur Matura. Doch dieses Jahr wird für Gerber zu einer harten Prüfung: Seine Noten sind mittelmäßig und so sehr er auch versucht, diese zu verbessern, um den herzkranken Vater nicht zu enttäuschen, immer wieder drehen sich Gerbers Gedanken um seine geliebte Lisa. Nach einem Jahr der Zweifel und Kämpfe wird er schließlich zur Matura zugelassen. Doch die wichtigste Prüfung seines bisherigen Lebens bringt ihn zur Verzweiflung.

Friedrich Torberg dokumentiert mit seinem Roman „Der Schüler Gerber“ nicht nur eigene schulische Erfahrungen, er übt auch scharfe Kritik an den inhumanen Methoden der „schwarzen Pädagogik“ sowie an den subjektiven Maßstäben der Notenvergabe.

FRIEDRICH TORBERG I FELIX MITTERER


Der österreichisch-tschechische Schriftsteller und Journalist Friedrich Torberg wurde 1908 in Wien in eine jüdische Handelsfamilie geboren. 1930 verfasste er seinen ersten Roman „Der Schüler Gerber“, der sein erfolgreichster werden sollte. 1938 emigrierte Torberg zunächst in die Schweiz, nach  Frankreich und schließlich in die USA, wo er sich als Theaterkritiker und Übersetzer durchschlug. Nach dem Krieg kehrte er nach Österreich zurück und verfasste 1975 die berühmte Anekdotensammlung „Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten“ .

Felix Mitterer wurde 1948 in Tirol als Sohn einer verwitweten Kleinbäuerin und eines unbekannten Vaters, mutmaßlich rumänischer Flüchtling, geboren. Von einem Landarbeiterehepaar adoptiert, wuchs er in Kitzbühel und Kirchberg auf. Die Lehrerbildungsanstalt verließ er nach drei Jahren, daraufhin arbeitete er zehn Jahre beim Zollamt. Erstmals 1970 wird „Kein Platz für Idioten“ im ORF-Hörfunk gesendet, ab 1977 arbeitet Mitterer als freier Schriftsteller. Mit „Die Piefke-Saga“ erlangte Mitterer seinen Durchbruch. Seine Texte zeichnen sich durch eine mundartliche Kunstsprache aus und behandeln meist kontroverse Themen, häufig vor einem ländlichen Hintergrund. Er gewann für sein literarisches Schaffen zahlreiche Preise, seine Texte wie „Kein Platz für Idioten“, „Jägerstätter“ und „Kein schöner Land“ gehören zum Kanon der österreichischen Literatur.

Die Besetzung

Kurt Gerber Lukas Koller                           
Lewy Jakob Kücher
Weinberg Marko Vlatkovic
Benda Julian Dorner
Zasche Manuel Ramminger
Schönthal Bianca Farthofer
Pollak Helena May Heber
Lisa Berwald Julia Rajsp
Prof. „Gott“ Kupfer Antony Connor
Prof. „Asso“ Mattusch Lena Steinhuber
Albert Gerber Raphael Steiner
Mutter Gerber Corinna Bauer

Regie Harald Fröhlich
Ausstattung Agnes Hamvas
Licht Marcel Busa
Dramaturgie Tabea Baumann
 

Termine


DER SCHÜLER GERBER




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