Schauspielhaus Salzburg
DAS GOLDENE VLIES
 

DAS GOLDENE VLIES

Regie: Christoph Batscheider
Ausstattung: Isabel Graf
Premiere: Do. 20. September 2018, Saal
Spieltermine bis 24. Oktober 2018
Dauer: 2:50 Stunden, eine Pause


Sujetfoto: Chris Rogl

DAS GOLDENE VLIES

Der Grieche Phryxus sucht Zuflucht und Schutz bei Aietes, dem König der Kolcher. Doch zu viel fordert der Grieche vom Barbarenkönig, außerdem ist er im Besitz eines besonderen Schatzes: Er trägt das goldene Vlies, das sagenumwobene Widderfell aus dem Besitz der Götter, das unbesiegbar macht und Wohlstand bringt.

Hinterhältig ermordet Aietes den Gastfreund und nimmt das Vlies an sich. Seine Tochter Medea erkennt, dass der feige und habgierige Raubmord nun auf dem Vlies lastet. Sie sieht voraus, dass die Griechen kommen werden, um Phryxus zu rächen. Ihre Prophezeiung tritt ein. Angeführt werden die Argonauten von Jason, dessen Onkel ihm den Thron nur dann überlassen will, wenn dieser das Vlies nach Hause bringt. Medea verspricht zunächst dem Vater, ihm gegen die feindlichen Griechen zu helfen.

Doch sie verliebt sich in den Argonautenführer, verrät ihre Familie und verlässt mit ihm ihre Heimat. In Griechenland wird Jason jedoch nicht als Held gefeiert, seine Rückkehr mit der Barbarin an seiner Seite stößt auf Ablehnung. Vom Onkel erhält er nicht, wie versprochen, den Thron, sondern wird aus seiner Heimat verstoßen. In Korinth schließlich finden Jason und Medea Zuflucht bei Kreon und seiner Tochter Kreusa. Doch zu schwer lastet auf Jason die Verbannung aus der Gesellschaft, zu unerträglich wird für Medea der Verrat an ihrer eigenen Familie, ihre einst so große Liebe zerbricht.

Nach der Vorlage des „Argonautenepos“ von Apollonios von Rhodos und „Medea“ von Euripides schrieb Grillparzer sein dramatisches Gedicht in drei Teilen: „Der Gastfreund“, „Die Argonauten“ und „Medea“.

Franz Grillparzer

Franz Grillparzer wurde 1791 in Wien geboren. Er studierte Recht, trat als Praktikant in die Wiener Hofbibliothek ein und arbeitete später als Finanzbeamter. In dieser Zeit verfasste er sein Trauerspiel „Die Ahnfrau“, das anfangs von der Zensur verboten wurde, ehe es im Theater an der Wien uraufgeführt wurde. Es folgten „Sappho“, „Das goldene Vlies“ und „König Ottokars Glück und Ende“. Aufgrund der häufigen Probleme mit der Zensur, verfolgte Grillparzer zunehmend seine politischen Interessen. Er wurde Sprecher der kaiserlichen Armee und  wurde in das Herrenhaus, die höchste politische Körperschaft der Monarchie, berufen. Eine Reihe von Ehrungen und Auszeichnungen wurden ihm zuteil, u.a. wurde er zum Ehrendoktor der Universitäten Wien und Leipzig ernannt. 1872 starb Grillparzer im Alter von einundachtzig Jahren.

Die Besetzung

Medea Kristina Kahlert
Peritta / Kreusa Larissa Enzi
Gora Ute Hamm
Aietes Marcus Marotte
Phryxus / Milo Theo Helm
Absyrthus Lukas Bischof
Jason Simon Jaritz
Kreon Harald Fröhlich

Regie Christoph Batscheider
Ausstattung Isabel Graf
Musik Georg Brenner
Licht Marcel Busa
Dramaturgie Christoph Batscheider
Regieassistenz Max Güntert
Maske Marliesa Hagn

Termine


DAS GOLDENE VLIES




Do. 20.09.
19:30
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Sa. 22.09.
19:00
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entfällt
Di. 25.09.
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Mi. 26.09.
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Sa. 29.09.
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Mo. 15.10.
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Mi. 17.10.
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Fr. 19.10.
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So. 21.10.
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Di. 23.10.
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Mi. 24.10.
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